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Die Rad AG stellt sich vor

Fahrrad-Abstellanlage

Um den Klimaschutz stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, hat sich die Rad Arbeitsgruppe vor wenigen Monaten etabliert. Sie ist interfraktionell besetzt und arbeitet eng mit der Verwaltung zusammen, um ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Die Rad AG hat sich besonders zum Ziel gesetzt, mit Infrastrukturmaßnahmen den individuellen Radverkehr zu fördern, um nicht nur den innerstädtischen KFZ-Verkehr, sondern auch die Lärm- und Umweltbelastung zu reduzieren.
Die Rad AG konzentriert sich momentan auf drei Themenbereiche, durch die das gesundheitsfördernde Radfahren in unserer Stadt nicht nur sicherer, sondern insgesamt zu einer höheren Akzeptanz im Alltag führen wird.
Ein Infrastruktur-Projekt ist z.B. die Errichtung von modernen Fahrrad-Abstellanlagen an Bahnhöfen, fachspezifisch als Bike-and-Ride Anlagen bezeichnet. Für Barmstedt ist in enger Abstimmung mit den Experten vom Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein GmbH, kurz NAH.SH geplant, zunächst an der AKN-Station Barmstedt offene als auch geschlossene Abstellanlagen zu errichten
Im Bild ist ein Prototyp für eine Sammelschließanlage abgebildet, um Fahrräder vor Vandalismus und Diebstahl zu sichern.
Durch diese Standardisierung sind die förderfähigen Kosten besser kalkulierbar und für alle Pendler ist landesweit ein hoher Wiedererkennungswert gegeben.
Insgesamt sollen an AKN-Station Barmstedt ca. 124 Stellplätze entstehen.
Durch die aktuelle Diskussion zum Thema Klimaschutz hat der Bund zahlreiche Förderprogramme aufgelegt, von denen auch die Stadt Barmstedt profitieren wird. In dem aktuellem Sonderprogramm ("Stadt und Land") wird insbesondere die Fahrradinfrastruktur gefördert, mit der sich die Sicherheit in der Barmstedter Innenstadt nicht nur für Radfahrer, sondern auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer wesentlich verbessern lässt.
Eine große Herausforderung ist dabei für alle Beteiligten die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes, in dem alle Änderungen unter Berücksichtigung der geltenden Gesetze und Verordnungen detailliert zu beschreiben sind, um grundsätzlich Fördermittel zu erhalten.
Des Weiteren hat die Rad AG initiativ das bestehende städtische 30iger Zonenkonzept um weitere sinnvolle Vorschläge ergänzt und zwischenzeitlich dem Bauausschuss zur Beratung und Entscheidung vorgelegt.
Mit allen diesen Aktivitäten möchten wir Sie als Leser motivieren, in Zukunft verstärkt das Fahrrad zu benutzen und so in Einklang mit der Natur den CO2 Ausstoß zu senken.