Heiligen-Geist-Kirche Rantzauer Wassermühle
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Kurzbericht von der Stadtvertretung am 28.09.2021

 Die Tagesordnung der Stadtvertretung betrug 39 Punkte. Vor uns lag eine Mammutaufgabe.
Zu Beginn der Sitzung wurde von der Verwaltung empfohlen die Punkte zur Aktualisierung der Hundesteuer, Auslegung des B79 (Norderstr.), Entschlammung des Rantzauer Sees von der Tagesordnung zu nehmen. Es hatten sich neue Sachverhalte ergeben, die eine Verschiebung erforderten.

Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde der Punkt "Outdoor-Fitnessplatz" von der Tagesordnung genommen. Diesem Wunsch der CDU wurde stattgegeben, obwohl die von allen Seiten gelobte, sehr gute Vorlage im Ausschuss Kultur, Schule und Sport dort einstimmig beschlossen wurde.
Da in den vorbereitenden Ausschusssitzungen bei vielen Punkten große Einstimmigkeit herrschte konnten diese Punkte ohne weitere Diskussion abgestimmt werden. Ein Novum gab es bei der Besetzung des neuen Ausschusses "Klima, Nachhaltigkeit und Naturschutz. Die BALL verlangte bei den Wahlen zum Ausschuss das Verhältniswahlrecht anzuwenden. Deshalb musste auf Grund von Stimmengleichheit zwischen den Fraktionen der FWB, SPD und Ball der 11te zu besetzende Sitz im Ausschuss durch Losverfahren bestimmt werden.
Im Lostopf waren die Fraktionen der FWB, SPD und BALL. Leider wurden wir nicht gezogen. Der Bürgervorsteher zog die BALL-Fraktion, sodass der 11te Sitz durch die BALL besetzt werden konnte.
Im Ausschuss sind jetzt folgende Personen: Ernst-Reimer Sass, Ortwin Schmidt, Peter Poerschke (alle CDU), Annette Bremer-Wilms, Cornelius de Jong, (alle SPD), Kai Kriegsmann, Britt Schölermann, Klaus Kuberzig (alle BALL), Klaus Siefke, Tim Gerson (alle FWB) und Marina Quoirin-Nebel (B90/Die Grünen). Ebenfalls musste bei dem Vorschlagsrecht zur Wahl des Vorsitzenden das Los entscheiden. Diesmal wurde die SPD-Fraktion gezogen. Als Vorsitzende wurde Fr. Annette Bremer-Wilms gezogen. Bei der Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden traf das Losglück wiederum die BALL. Von der BALL wurde Fr. Quoirin-Nebel vorgeschlagen und gewählt. Das Losglück war an diesem Tag nicht auf unserer Seite, sodass wir nur zwei Mitglieder und zwei Vertreter (Axel Schmidt, Patrick Geist) für den Ausschuss benennen konnten.
Ein weiterer Punkt mit einer ausführlichen Diskussion war der B77 (Nappenhorn / Jittkamp). In diesen B-Plan wird nach unserer Meinung u.a. die Entwässerung nicht entsprechend den vorhandenen Geländeverhältnissen umgesetzt. Um die vorgesehene Entwässerung über Mulden realisieren zu können muss der Boden angehoben werden. In einigen Bereichen führt dies an den benachbarten Grundstücken, angrenzend zum neuen B-Plan, zu einem Geländesprung von bis zu 150 cm. Nachbarschaftliche Streitigkeiten sind an dieser Stelle vorprogrammiert. Trotz weiterer von uns aufgeführten Unzulänglichkeiten wurde der Auslegungsbeschluss mit 11 zu 10 Stimmen gefasst.
Ein Beschluss zur Erneuerung der Tartanbahn auf dem Sportplatz Heederbrook wurde nicht gefasst. Nach ausführlicher Diskussion über die hohen Kosten von ca. 875.000 € im Verhältnis zu der Nutzung der Tartanbahn wurde der Vorgang an den Ausschuss Schule, Sport und Kultur verwiesen. Hier soll mit den Schulen über die zukünftige Nutzung gesprochen werden. Danach soll neu entschieden werden.
Vorbehaltlich einer Förderung soll ein Klimaschutzmanager, befristet für 2 Jahre eingestellt werden. Die Freigabe der Stellenbesetzung soll nach Vorliegen der Förderzusage im Hauptausschuss erfolgen.
Als letzter Punkt mit einer Diskussion in dem öffentlichen Teil wurde die PIA-Ausbildung in den Kindertagesstätten behandelt. Es wurde beschlossen, dass die Stadt die anfallenden Mehrkosten für die Praxisintegrierte Ausbildung für Erzieher/innen, wie auch bei den anderen Kitas in Barmstedt, bei den Kitas Rasselbande, Arche Noah und Bahnhofstr. übernommen werden.