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Stellungnahme der FWB zu einer Autobahnabfahrt in Bokholt-Hanredder

Zur Historie: Seinerzeit beim Bau der A23 war ursprünglich eine einzige Abfahrt für Elmshorn/Barmstedt in Bokholt-Hanredder geplant. Das wurde von der Stadt Barmstedt mit großer Mehrheit, auch von der FWB, unterstützt. Nur hat sich Bokholt-Hanredder erfolgreich gegen diese Variante mit Händen und Füßen gewehrt. Im Endeffekt erhielt dadurch Elmshorn zwei Abfahrten, eine im Norden (Horst) und eine im Süden (Franzosenhof).

Eine dritte Abfahrt am ursprünglich geplanten Standort hätte auf Grund der räumlichen Nähe zu Barmstedt sicherlich seinen Reiz. Ob allerdings die Sanierung einer Brücke und einer weiteren Straße in Elmshorn ausreichen, um zu einer weiteren Abfahrt zu kommen, hält die FWB für eher unwahrscheinlich.

Hinsichtlich der verkehrlichen Entwicklung würden die Zufahrtsstraßen zu den Autobahnabfahrten Oha und Horst einerseits entlastet. Andererseits würde sich der morgendliche und abendliche Pendlerverkehr deutlich auf den gerade in Sanierung befindlichen Teil der L75 (Landesstraße Elmshorn-Barmstedt) von Offenau bis Barmstedt verlagern. Reicht dann noch der Querschnitt der L75?

Sollte die dritte Auffahrt in Bokholt-Hanredder realisiert werden, würden sich mit Sicherheit in Offenau und Umgebung Gewerbebetriebe ansiedeln. Der zusätzliche LKW-Verkehr Richtung der A7 würde über die L75 Richtung Barmstedt führen und unsere ohnehin stark frequentierte Umgehungsstraße weiter belasten. Außerdem wäre ein Gewerbegebiet in Offenau kontraproduktiv zu unseren geplanten Gewerbegebieten im Norden Barmstedts im Zusammenhang mit der A20.

Der auch von der CDU Elmshorn vorgeschlagene Ausbau des Grenzweges zwischen der Abfahrt Horst und der K23 (Wittenbergerstr.) wäre in unseren Augen zielführender.

Wir als FWB sehen in den aus Elmshorn aufgeführten Baumaßnahmen keinen zeitlichen Zusammenhang mit der Forderung nach einer dritten Auffahrt in Offenau, es sei denn man zieht die bevorstehende Landtagswahl mit ins Kalkül ein.